die Zitate im Überblick:

Freiheit ist Handeln aus sich heraus.
Und aus sich darf nur handeln, wer aus
dem Ewigen die Beweggründe schöpft.
 Nr 1
Rudolf
Steiner
Der physische Körper kommt dadurch zustande,
dass des Menschen Urbild
bis zur sinnlichen Erscheinung verdichtet wird.
 Nr 2
Rudolf
Steiner
Jeder von uns ist berufen
zum freien Geiste,
wie jeder Rosenkeim berufen ist,
Rose zu werden.
 Nr 3
Rudolf
Steine
"Der Gott, der im Menschen wohnt,
spricht, wenn die Seele sich als Ich erkennt."
Nr 4
Rudolf Steiner
Die Natur macht aus dem Menschen
bloß ein Naturwesen;
die Gesellschaft ein gesetzmäßig handelndes;
ein freies Wesen
kann er nur selbst aus sich machen.
 Nr 5
Rudolf
Stei
... das Gefühl und das Verständnis
für die Wahrheit
liegen in jedem Menschen.
 Nr 6
Rudolf
Steiner
Man muss sich der Idee
erlebend gegenüberstellen können,
sonst gerät man unter ihre Knechtschaft.
 Nr 7
Rudolf
Steiner
Der Mensch
wird nur unter Menschen
ein Mensch.
 Nr 12
Johann Gottlieb
Fichte
Alle Interessen
und damit alle Lebensverhältnisse
ändern sich,
wenn man bei der Erwerbung einer Sache
nicht mehr sich,
sondern die anderen im Auge hat.
 Nr 13
Rudolf
Steine
Rechtes Handeln entspringt aus rechtem Denken;
und unrechtes Handeln entspringt aus verkehrtem
Denken oder aus der Gedankenlosigkeit.
 Nr 15
Rudolf
Steiner
Es ist schön, zu denken, dass so viele Menschen
heilig sind in den Augen derer, die sie lieben.
 Nr 17
Christian Morgenstern
... wenn die Menschen
aus einem Weltverantwortlichkeitsgefühle
Gedanken geben werden,
die ihre Seelen tragen,
dann werden die Kräfte,
die aus diesen Gedanken hervorgehen
sich überleiten auf Hand und Wille
und Arbeit wird entstehen.
 Nr 18
Rudolf
Steiner
Soziales Hauptgesetz:
"Das Heil einer Gesamtheit von zusammenarbeitenden
Menschen ist um so größer, je weniger der einzelne
die Erträgnisse seiner Leistungen für sich beansprucht,
das heißt, je mehr er von diesen Erträgnissen an seine
Mitarbeiter abgibt, und je mehr seine eigenen
Bedürfnisse nicht aus seinen Leistungen, sondern aus
den Leistungen der anderen befriedigt werden."
 Nr 20
Rudolf
Steiner
Stilles Reifen
Alles fügt sich und erfüllt sich / musst es nur erwarten können/
und dem Werden deines Glückes / Jahr' und Felder reichlich gönnen.
Bis du eines Tages jenen / reifen Duft der Körner spürest/ und dich aufmachst und die Ernte / in die tiefen Speicher führest.
Nr 21
Christian
Morge
Wir haben nur das Rechte zu tun
und alles übrige
der Entwickelung zu überlassen.
 Nr 22
Rudolf Steiner
Wer am Menschen nicht scheitern will, trage den
unterschütterlichen Entschluss des Durch-ihn-Lenen-
Wollens wie einen Schild vor sich her.
 Nr 25
Christian
Morgenstern
Der Mensch kann, was er soll,
und wenn er sagt, er kann nicht,
dann will er nicht.
 Nr 26
Johann Gottlieb Fichte
So ist die Philosophie heute auf einem Holzwege,
wenn sie das Erkennen nur untersucht in bezug
auf das Auffassen der Außenwelt. Denn das Wesentliche
ist, dass das Erkennen eine im Menschen gestaltende
Kraft ist und das andere geradezu als Nebenwirkung
auftritt.
 Nr 27
Rudolf
Steiner
Das Denken ist der Dolmetsch, welcher die
Gebärden der Erfahrung in die Sprache
der Vernunft übersetzt.
 Nr 28
Rudolf
Steiner
Die Rätsel des Lebens lösen
sich in der Wärme
das nach Gedankenlicht strebenden Herzens
 Nr 29
Rudolf Steiner
Man braucht nicht zu hoffen,
um anzufangen,
und man braucht keinen Erfolg zu haben,
um durchzuhalten.
 Nr 30
Wilhelm I.
von Or
Auch das unverständigste Kind hat dem höchsten
Weisen etwas zu offenbaren. Und wenn dieser mit
seinem noch so weisen Urteil an das Kind herantritt,
so schiebt sich seine Weisheit wie ein trübes Glas
vor dasjenige, was das Kind ihm offenbaren soll.
 Nr 31
Rudolf
Steiner
Kenne ich mein Verhältnis zu mir selbst und zur
Außenwelt, so heiß ich's Wahrheit. Und so kann jeder
seine eigene Wahrheit haben, und es ist doch
immer dieselbige.
 Nr 32
Johann
Wolfgang
von Goethe
Der Mensch kann in sich ein Göttliches finden, weil sein
ureigenstes Wesen dem Göttlichen entnommen ist.
 Nr 33
Rudolf Steiner
Das Denken hat den Ideen gegenüber dieselbe
Bedeutung wie das Auge dem Lichte, das Ohr dem Ton
gegenüber. Es ist Organ der Auffassung.
 Nr 34
Rudolf
Steiner
Feiger Gedanken / Bängliches Schwanken / Weibisches Zagen / Ängstliches Klagen / Wendet kein Elend / Macht dich nicht frei //
Allen Gewalten / Zum Trutz sich erhalten, / Nimmer sich beugen, / Kräftig sich zeigen / Rufet die Arme / Der Götter herbei.
 Nr 35
Johann Wolfgang von Goethe
Es muss die Möglichkeit herbeigeführt werden,
dass ein jeder freiwillig tut, wozu er berufen ist
nach dem Maß seiner Fähigkeiten und Kräfte.
Nr 36
Rudolf
Steiner
Müsset im Naturbetrachten / Immer eins wie alles achten / Nichts ist drinnen, nichts ist draußen / Denn was innen, das ist außen. / So ergreifet ohne Säumnis / Heilig öffentlich Geheimnis. //
Freuet euch des wahren Scheins / Euch des ernsten Spieles: / Kein Lebendiges ist Eins, / Immer ist's ein vieles.
 Nr 37
Johann
Wolfgang
von Goethe
So schauet mit bescheidnem Blick / Der ewigen Weberin Meisterstück / Wie ein Tritt tausend Fäden regt, / Die Schifflein hinüber, herüber schießen, / Die Fäden sich begegnend fließen / Ein Schlag tausend Verbindungen schlägt! / Das hat sie nicht zusammengebettelt; / Sie hat's von Ewigkeit angezettelt, / damit der ewige Meistermann / Getrost den Einschlag werfen kann.  Nr 38
Johann Wolfgang von G
Wir bringen wohl Fähigkeiten mit, aber unsere Entwickelung verdanken wir tausend Einwirkungen einer großen Welt, aus der wir uns aneignen was wir können und was uns gemäß ist. Ich verdanke den Griechen und Franzosen viel, ich bin Shakespeare, Sterne und Goldsmith Unendliches schuldig geworden. Allein damit sind die Quellen meiner Cultur nicht nachgewiesen, es würde ins Grenzenlose gehen und wäre auch nicht nöthig. Die Hauptsache ist, das man eine Seele habe, die das Wahre liebt und die es aufnimmt, wo sie es findet.  Nr 39
Johann Wolfgang von G
Geheimnisvoll am lichten Tag
Lässt sich Natur des Schleiers nicht berauben,
Und was sie deinem Geist nicht offenbaren mag,
das zwinst du ihr nicht ab mit Hebeln und mit Schrauben.
 Nr 40
Johann Wolfgang
von Goethe
Den Teufel spürt das Völkchen nie,
und wenn er sie beim Kragen hätte.
 Nr 41
Johann Wolfgang
von Goethe
Was auch als Wahrheit oder Fabel
In tausend Büchern dir erscheint,
Das alles ist ein Turm zu Babel,
Wenn es die Liebe nicht vereint.
 Nr 42
Johann Wolfgang
von Goethe
Wär nicht das Auge sonnenhaft,
Die Sonne könnt' es nie erblicken;
Läg' nicht in uns des Gottes eigne Kraft,
Wie könnt' uns Göttliches entzücken?
 Nr 43
Johann Wolfgang
von Goethe
Wer Wissenschaft und Kunst besitzt,
Hat auch Religion;
Wer jene beiden nicht besitzt,
Der habe Religion.
 Nr 44
Johann Wolfgang
von Goethe
Lern im Leben die Kunst,
                     im Kunstwerk lerne das Leben,
Siehst du das eine recht,
                     siehst du das andere auch.
 Nr 45
Friedrich
Hölde
...was Kunst in älteren Zeiten war und was sie wieder
werden muss: ein Herauserschaffen aus der
Wahrheit der Dinge selber.
 Nr 46
Rudolf
Steiner
Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern
gelebt haben. Macht Euch nur von dieser Anschauung
los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem
Leben ein.
 Nr 47
Christian
Morge
Das Gewahrwerden der Idee in der Wirklichkeit
ist die wahre Kommunion des Menschen
 Nr 48
Rudolf Steiner
Mittelpunkt I
Welcher Stern / ist Mittelpunkt / des Himmels
Erde / nicht du
aber du / Mensch / bist Mittelpunkt / der Erde
 Nr 49
Rose
Auslände
Du bist / unwiderstehlich / Wahrheit
ich erkenne dich / und nenne dich / Glück
Nr 50
Rose Ausländer
alles schmerzt sich einmal durch bis auf den eignen grund
und die angst vergeht
schön die scheune die nach längst vergangnen ernten
leer am wegrand steht
Nr 51
jan sk
Aber auf jeden Fall sage ich, dass Ideen wirklich sind.
Und dass, wenn Menschen ernsthaft was wollen und
begrifflich festsetzen und es also heute denken, wirklich
ernsthaft denken, dass es dann auch so kommt,
wie sie denken.
 Nr 52
Joseph
Beuye
Ein Mensch nimmt, guten Glaubens, an,
Er hab das Äußerste getan.
Doch leider Gotts versäumt er nun,
Auch noch das Innerste zu tun.
 Nr 53
Eugen
Roth
führwahrhalten  Nr 54
eingedenk  Nr 55
die Gewissheit von der Wahrheit  Nr 56
Sieh die Waage / in des Engels Hand /
hoch über den Geschicken / der Völker
Schwer und schwerer / lastet die Schale des Unheils /
Höre, wer Ohren hat! / Ein Mittel hast zu, zur Rettung /
in die andere Schale zu geben: / dich selbst!
Ein brennendes Herz / wirkt Entscheidung -
 Nr 57
Roswitha
Bril-
Lebensernst.  Nr 58
Rudolf Steiner
Alles heilt der Entschluss  Nr 59
Christian Morgenstern
Von der Gewalt, die alle Wesen bindet,
befreit der Mensch sich, der sich überwindet.
 Nr 60
Johann Wolfgang von Goethe
Suprema Lex
Fürchte nie zu überraschen / das "harmonische Gesetz"
ist ein Netz mit güldnen Maschen, / Du sei wider jedes Netz.
Denn allein das einzig Deine, / deines Wesens letzter Schluss,
ist das unersetzlich Eine, / was ich von dir fordern muss.
 Nr 62
Christian
Morgenstern
Nur eine Arbeit, die freudig getan wird,
ist menschenwürdig und auch fördernd
für die Entwicklung der Menschenseelen.
 Nr 63
Ludwig
Polzer-Hoditz
In deiner Brust sind deines Schicksals Sterne!  Nr 64
Friedrich
Schiller
Zenith und Nadir
Wo du auch wandelst im Raum, es knüpft dein Zenit und Nadir
An den Himmel dich an, dich an die Achse der Welt.
Wie du auch handelst in dir, es berühre den Himmel der Wille;
Durch die Achse der Welt gehe die Richtung der Tat.
 Nr 65
Friedrich
Sch
Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben. Nr 66
Christian Morgenstern

die Reihe wird fortgesetzt.

 

 

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